Arbeitslosenmarsch

 

 

Arbeitslosenmarsch

1, 2, 3, 4 – Arbeitslose, das sind wir,
monatelang nicht mehr gehört,
wie der Hammer klingt im Werk.
S Werkzeug liegt vergessen, stumm...
s frißt der Rost schon an ihm rum.
Wir ziehn in den Straßen um,
wie die Reichen, nichts zu tun.

1, 2, 3, 4 – Arbeitslose, das sind wir,
ohn’ Klamotten, ohne Herd,
unser Bett ist kalte Erd,
hat einer was zum Genießen,
teilt er jedes kleine Bißchen.
Wasser wie des Reichen Wein,
gießen wir in uns hinein…

1, 2, 3, 4 – Arbeitslose, das sind wir,
arbeiteten jahrlang schwer,
schafften immer mehr und mehr,
Häuser, Schlösser, Städte, Länder,
für einen Haufen Verschwender…
Wie belohnt man die Arbeit?
Not und Arbeitslosigkeit.

1, 2, 3, 4 – und deshalb marschieren wir,
Arbeitslose, Schritt nach Schritt,
und wir singen uns ein Lied
von ‘nem Land, ‘ner Welt, ‘ner neuen,
da wern alle Menschen frei,
Arbeitslos ist keine Hand
in dem neuen, freien Land.

 

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