Gedenken dem 9. Nov. 1938 - 2015

   Eisenacher Synagogen Gedenkstätte geschändet


Eisenach gedenkt Pogrom an jüdischen Einwohnern 1938


Am 9. November 1938, vor 77 Jahren, gab es auch in Eisenach ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung. Daran erinnern seit Jahren zahlreiche Vertreter von Vereinen, Verbänden und Institutionen am 9. November.

In diesem Jahr lädt die Stadt Eisenach erneut gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen, der katholischen Kirchgemeinde St. Elisabeth, der Staatlichen Regelschule - Goetheschule, dem Eisenacher Bündnis gegen Rechtsextremismus, dem Eisenacher Kunstverein und dem Künstler Andreas Kellner an diesem Tag alle Eisenacher Einwohner zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Den Auftakt bildet am Montag, 9. November, ab 17 Uhr ein gemeinsames Gedenken an der Synagogen-Gedenkstätte. Die Eisenacher Synagoge wurde in der Pogromnacht am
9. November 1938 völlig zerstört. Nachdem Mitglieder der Hitlerjugend und der SA (Sturmabteilung) die Einrichtung zerschlagen hatten, zündeten die Nationalsozialisten gegen 22.30 Uhr das Gotteshaus an.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema Vertreibung. Mit einer Leung der Namen der aus Eisenach vertriebenen jüdischen Bürgerinnen und Bürger werden Mitglieder des Eisenacher Kunstvereins an die Schicksale dieser Menschen erinnern. Schülerinnen und Schüler der Goetheschule gestalten zu dem eine szenische Lesung. Oberbürgermeisterin Katja Wolf wird Worte des Gedenkens sprechen. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt. Nach einem Gebet der Katholischen Kirchgemeinde werden Blumen niedergelegt.
Gegen 17.45 Uhr beginnt der Gedenkmarsch zum Bahnhof - entlang der Strecke, die hunderte jüdische Einwohner Eisenachs im Mai 1942 auf dem Weg zu ihrer Deportation gehen mussten. Der Weg führt von der Synagogen-Gedenkstätte über die Goethestraße, die Schillerstraße und die Gabelsbergerstraße bis zum Bahnhof. Dort wird mit einem Gebet der Evangelischen Kirchgemeinde der Opfer des Pogroms und der Deportation gedacht. Zum stillen Gedenken können im Eisenacher Hauptbahnhof Kerzen aufgestellt werden. Andreas Kellner hat dazu eine musikalische Begleitung vorbereitet. Die Veranstaltung endet 18:30 Uhr.

TA und TLZ Eisenacher Presse 10.11.2014

Gedenkveranstaltung 9.Nov.2014

Anläßlich der 76. Wiederkehr des Progroms gegen die jüdische Bevölkerung Eisenachs, sowie des Mauerfalls vor

25 Jahren.
12 Uhr Gedenkveranstaltung an der Synagogengedenkstätte 12.30 - 13.00 Uhr Gedenkmarsch zum Bahnhof

13.00 Uhr Gedenken im Bahnhof

Gedenkveranstaltung 9.Nov.2013

 

300 Eisenacher erinnerten an das Leid jüdischer Mitbürger

 

Zum einen war die Gedenkfeier am ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge Eisenachs ein Erinnern an das menschliche Leid vor 75 Jahren. Zum anderen aber auch Mahnung mit Blick in die Zukunft. Denn nationalsozialistisches Denken gibt es in manchen Köpfen immer noch oder wieder, wie es Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) auf der Gedenkfeier in Eisenach anlässlich der Reichspogromnacht 1938 zum Ausdruck brachte

Im Eisenacher Bahnhof stellten Katja Wolf , Christine Lieberknecht und Bürgermeister Andreas Ludwig (CDU) Kerzen unterhalb einer Gedenktafel auf. Der Eisenacher Künstler Andreas Kellner begleitete das Beisammensein im Bahnhof mit Akkordeon- und Klaviermusik.

 


Gedenkveranstaltung 9.Nov.2012

Weg des Gedenkens :

Synagogengedenkstätte – Turnhalle - Goethestraße  – Schillerstraße - Gabelsbergerstraße - Bahnhofshalle ...

 

Gedenkveranstaltung 9.Nov.2011

Weg des Gedenkens :

Bahnhofshalle – Gabelsbergerstraße – Schillerstraße

Goethestraße – Turnhalle - Synagogengedenkstätte ...

 




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