Herbstgedanken

 

 

 

 

Herbstgedanken

 

Dem fliehenden Herbst nach,

schauen die Töchter des Morgens

und sind erstaunet

ob des Flüchtigen.

 

Der jetzt harret seines Fluges

und Einkehr sucht bei ihnen,

die sie doch flüchtiger als er –

 

Noch in Vermählung verlieren sie sich

in wilde Ströme fordernder Sehnsucht,

in sich suchend die Erkenntnis,

die Bringelust aus Geist und Liebe ,

im Wissen; die Tiefe des Seins zu ergründen .

 

Ja, tief in der Gedanken Räume

als weiße Wolken sich zu Einen,

in ein Geleit zu ewiger Freiheit.

 

Verlierend, schwebend,

ziehen sie sanft ihn

in lichtreiche Höhe

hinaus,

aus seinen sonst endlosen Bahnen...

 

 

 

Andreas Kellner ©

 

27.10.2010

 

 

 


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